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Sehr geehrter Herr Präsident,
ich wohne seit Jahren in Ihrem Land. Ursache meiner Einwanderung nach
Deutschland war nicht mein inneres Verlangen sondern die unmenschlichen
Bedingungen, die im Iran herrschen.
Jeden Tag schockieren mich die Nachrichten über die grausamen Dinge, die
sich dort Tag für Tag ereignen, und sie geben Anlass zur Besorgnis um die
iranischen Bürger.
Es ist offensichtlich, dass die iranische Regierung nicht nur die
internationalen Menschenrechtskonventionen ignoriert sondern auch das
Grundrecht ihrer Bürger auf Leben und Sicherheit.
Der Widerstand im Iran zieht das Land immer mehr in ein Massaker, das auch
die ausgebildeten und intellektuellen Jugendlichen betrifft.
Deutlich erkennbar ist auch, dass die iranische Regierung in keiner Weise
eine Annäherung anstrebt und es nicht für notwendig hält, ihren Bürgern in
irgendeiner Weise ein Entgegenkommen zu zeigen.
Als deutsch-iranischer Bürger bitte ich Sie darum, dass Sie der jetzigen
iranischen Regierung die Anerkennung verweigern:
Nehmen Sie bitte Abstand von Einladungen der Kollegen und der politischen
Vertreter dieser Regierung.
Beschränken Sie bitte den Geschäftsverkehr, der zu einer Kapitalerhöhung
für diese Regierung führt, möglichst auf ein Minimum.
Denken Sie bitte für einen Moment an die Leute des Irans.
Eine internationale wirtschaftliche Sanktion ist kein geeigneter Ausweg
für die Leute meines Landes. Aber die Sanktion als politische Trennung
könnte eine wirksame Maßnahme sein. Daher bitte ich Sie, da Sie ein
Vertreter des Rechtsstaates sind, aus Protest gegen die Verhaltensweisen
dieser iranischen Regierung die diplomatischen Beziehungen zu diesem Land
einzufrieren.
Die Unterbrechung des Kommerzes, an dem die Leute aufgrund der Wirtschaft
teilnehmen, ist also keine taugliche Lösung. Die politische Regierung muss
bedrängt werden.
Lehnen Sie bitte die Einladungen von Vertretern der islamischen Regierung
zu internationalen Konferenzen ab.
Auf jedem Fall bin ich dankbar für die Meinungsfreiheit in Deutschland und
auch dafür, dass ich als ein Bürger mit Ihnen sprechen darf. Ich wünsche,
dass eines Tages (möglichst bald) ein derartiger Zustand auch in meiner
Heimat herrschten wird.
Mit freundlichen Grüßen |

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